Hommel bringt Iserlohn in Fahrt, Berlin geht unter

January 27th, 2012

Der 40. Spieltag startete mit einem Derby, München ließ den Tabellenzweiten Ingolstadt abblitzen. Mannheim musste gegen Überraschungsteam Straubing in die Verlängerung. Iserlohn drehte im Mitteldrittel mächtig auf und schickte Tabellenführer Berlin ohne Punkte nach Hause. Hamburg ging bei der DEG in Düsseldorf leer aus, ebenso wie Augsburg gegen bissige Haie.

Mit drei Siegen im Rücken warteten die Münchner auf Ingolstadt – und die Serie hat auch nach dem Derby Bestand. Wie schon gegen die DEG gewann der EHC mit 3:2 nach Penaltyschießen und verdarb das Jubiläum von Stephan Retzer. Der stand das 700. Mal in der DEL auf dem Eis. Spielverderber war Dietrich, der den entscheidenden Penalty gegen den Tabellenzweiten, der zweimal in der regulären Spielzeit ausgleichen konnte, verwandelte.

Aber auch die ersatzgeschwächten Eisbären aus Berlin kassierten eine Niederlage. "Berlin ist und bleibt die beste Mannschaft in der Deutschen Eishockey Liga, aber mit einer guten Leistung ist sie schlagbar", sagte Iserlohns Stefan Langwieder – und die Leistung der Roosters stimmte. Vor allem im Mitteldrittel. Hommel traf doppelt, Spina und York je einmal. Am Ende stand ein 4:0-Erfolg über den Spitzenreiter, der damit drei der vier Vergleiche gegen das Team vom Seilersee in dieser Saison verlor.

Nach zwei Niederlagen hielt Mannheim gegen Straubing dem Druck stand und siegte in der Verlängerung. Der Tabellendritte konnte auf Stürmer Ken Magowan (Muskelzerrung) zurückgreifen und eröffnete Trainer Harold Kreis mehr Möglichkeiten. Die nutzten die Adler früh zur Führung durch Arendt, ehe die Tigers auf 3:1 davonzogen. Lee markierte nicht nur das 3:3, sondern schlug auch in der Verlängerung für Mannheim zu.

Vizemeister Wolfsburg benötigte beim 2:1 gegen Schlusslicht Hannover Scorpions ebenfalls die Overtime und liegt als Vierter acht Punkte hinter Berlin. Der Tabellensechste Hamburg ging beim 0:4 in Düsseldorf leer aus. Köln konnte sich in Augsburg auf Weiß verlassen, der das entscheidende 3:2 markierte und die Haie bis auf vier Zähler an die Hanseaten heranbringt. Einen Rückschlag nach zuletzt drei Heimsiegen erlitt Nürnberg beim 0:2 gegen Krefeld.

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Dank van der Vaart: Tottenham ist weiter

January 27th, 2012

Vierte Runde im FA Cup – los ging es heute Abend mit den Duellen Watford (2. Liga) gegen Tottenham und Everton gegen Fulham. Dabei behielt Tottenham knapp die Oberhand gegen den Zweitligisten, Everton siegte mit 2:1 gegen die Londoner. Höhepunkt der Runde ist das Aufeinandertreffen zwischen Liverpool und Manchester United am Samstagmittag.

Unbeeindruckt von den Steuerhinterziehungsverdacht gegen Spurs-Manager Harry Redknapp zog Tottenham mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen den FC Watford in das Achtelfinale des FA-Cups ein. Matchwinner an der Vicarage Road war der Niederländer Rafael van der vaart, dessen Distanzschuss kurz vor der Pause (42.) das Tor zur nächsten Runde öffnete.

Watford wehrte sich nach Kräften und gestaltete das auf dem Papier ungleiche Duell erstaunlich offen. In der Schlussphase hatte Watford-Spielführer Eustace gar den Ausgleich auf dem Kopf, traf in Folge eines Eckballs aber nur ans Aluminium. Dabei war es nicht wirklich ein Sahnetag der Spurs, die nur mit viel Glück die Partie schadlos überstanden. Redknapp war nach dem Schluspfiff auch sichtlich gelöst: "Das war nicht das Tottenham, das ich jede Woche sehe, wir waren schlecht. Watford war fantastisch. Wir haben das Glück beansprucht und sind nochmal davongekommen."

Auch der FC Everton steht in der Runde der letzten 16 Mannschaften. Dabei lagen die Gäste vom FC Fulham durch einen Strafstoß von Murphy schon früh mit 1:0 in Front. Der Argentinier Stracqualursi, in der Liga bislang meist als Joker eingesetzt, glich auf Flanke des ehemaligen Münchners Landon Donovan jedoch schnell aus. Eine weitere Vorlage von Donovan nutzte dann der Belgier Fellaini in Durchgang zwei und sicherte so den "Toffees" schließlich das nicht unverdiente Weiterkommen.

Höhepunkt der Runde ist das Aufeinandertreffen zwischen Liverpool und Manchester United am Samstagmittag, das im Vorfeld in England für große Diskussionen sorgt. Am Sonntag beschließt das Duell zwischen dem FC Arsenal und Aston Villa die vierte Runde.

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Slomka: “Zufrieden, dass wir wieder gewonnen haben”

January 27th, 2012

Mirko Slomka (Hannover 96): "In der zweiten Halbzeit hat Nürnberg uns Schwierigkeiten bereitet. Wir haben aber gut dagegen gehalten. Ich bin natürlich zufrieden, dass wir wieder gewonnen haben."

Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): Aufgrund der ersten Halbzeit hätten wir es nicht verdient gehabt, ein Unentschieden mitzunehmen. Da waren wir zu passiv. In der zweiten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Da muss man sich auch mal belohnen."

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Transferticker: Diouf – Schmadtke wartet auf das Ja

January 27th, 2012

Am 31. Januar schließt die Wintertransferperiode. Viele Klubs wollen ihr Team auf den letzten Drücker verstärken oder schielen noch auf ein Last-Minute-Schnäppchen. Wir geben Ihnen einen Überblick, wie der aktuelle Stand in der Bundesliga, der 2. Liga und den europäischen Profi-Ligen ist.

+++ 22.55 Uhr: Diouf hat ein Angebot von 96 vorliegen+++
Beim Spiel gegen Nürnberg saß Mame Biram Diouf auf der Tribüne in Hannover und sah den 1:0-Sieg der 96er – seinem neuen Verein? Die Niedersachsen haben Gespräche mit dem Stürmer vom englischen Meister Manchester United geführt, wie Sportdirektor Jörg Schmadtke wissen ließ. "Mit dem Verein haben wir Einigkeit. Jetzt liegt es am Spieler", sagte Schmadtke bei Sky. Diouf hat ein Angebot vorliegen, "wir warten nun auf das Ja oder Nein".

+++ 17.02 Uhr: HSV ist sich mit Masek einig+++
Der HSV setzt derweil seinen Jugendstil fort. Erst vor zwei Tagen hatte der norddeutsche Traditionsclub den 17-jährigen Dänen Christian Norgaard verpflichtet. Nun steht der tschechische Nachwuchsstürmer Dominik Masek kurz vor dem Wechsel zum Hamburger SV. Der Vertrag sei bereits unterschrieben, teilte der Präsident des mittelböhmischen Vereins 1. FK Pribram, Jaroslav Starka, am Freitag mit. Der 16-Jährige muss aber noch den obligatorischen Medizin-Check absolvieren.

+++ 16.52 Uhr: Görlitz-Wechsel nach Frankfurt perfekt +++
Der Wechsel von Offensivspieler Michael Görlitz zum FSV Frankfurt ist perfekt. Der 24-jährige ehemalige Bayern-Jugendspieler kommt vom schwedischen Klub Halmstads BK, für den er 103 Erstligapartien bestritt. Er erhält einen Vertrag bis Sommer 2013.

+++ 16.31 Uhr: Carroll geht zu Olympiakos +++
Roy Carroll hat sich in Griechenland einem neuen Verein angeschlossen. Der nordirische Nationalkeeper wechselt von OF Iraklion zu Olympiakos. In seiner langen Karriere hat der Keeper bereits für Wigan Athletic, Manchester United, West Ham United oder auch die Glasgow Rangers gespielt. Carroll erhält in Piräus einen Vertrag über 18 Monate.

+++ 16.22 Uhr: Kuranyi freut sich auf Noboa +++
Dynamo Moskau, derzeitiger Verein von Kevin Kuranyi, hat für acht Millionen Euro den Ecuadorianer Christian Noboa (26) von Rubin Kasan verpflichtet. Der Mittelfeldspieler habe beim Ligarivalen einen Dreijahresvertrag unterzeichnet, teilte Europa-League-Teilnehmer Rubin auf seiner Internetseite mit. "Ich freue mich natürlich über solche Neuzugänge. Jetzt haben wir noch mehr Qualität", sagte Kuranyi der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Moskau.

?Wir suchen jemanden, der das Toreschießen schon auf hohem Niveau praktiziert hat, sich aber auch mit einem Lächeln auf die Bank setzt.?FC-Sportdirektor Volker Finke

+++ 16.01 Uhr: Der FC denkt wieder an Eder +++
Die Entscheidung über einen neuen Stürmer beim 1. FC Köln soll – wie berichtet – am Wochenende fallen. Neben Ivan Santini (Zadar) und Mame Biran Diouf (ManUnited) ist nun auch der Portugiese Eder (24, Academica Coimbra) wieder ein Kandidat, wie Sportdirektor Volker Finke bestätigte: "Ich habe Eder schon Ende Oktober vor Ort beobachtet, aber der Preis für ihn ist sehr schnell in nicht realisierbare Höhe geschnellt. Jetzt ist er aber wieder im Gespräch." Sein grundsätzliche, durchaus interessante Anforderungsprofil: "Wir suchen jemanden, der das Toreschießen schon auf hohem Niveau praktiziert hat, sich aber auch mit einem Lächeln auf die Bank setzt."

+++ 15.42 Uhr: Fenerbahce holt Sow für zehn Millionen Euro +++
Fenerbahce Istanbul hat das Rennen um Moussa Sow (26) gemacht. Der senegalesische Nationalstürmer und Ligue-1-Torschützenkönig der Vorsaison kommt für zehn Millionen Euro vom französischen Meister OSC Lille. Bei "Fener" unterschrieb Sow einen Vertrag bis 2016.

+++ 15.21 Uhr: Bleibt Tevez nun doch bei ManCity? +++

Kein Transfer-Tag ohne Carlos Tevez. Die neueste Entwicklung in der Saga um den von Manchester City aussortierten Argentinier: Er bleibt womöglich bis Sommer in England! Sein Berater verriet nun gegenüber "Talksport": "Wir haben mit drei großen Klubs (höchstwahrscheinlich Milan, Inter und PSG, d. Red.) verhandelt, aber ich glaube, keiner hat das geboten, was Manchester City gefordert hat." Die Folge: "Carlos wird bis zum Sommer bei ManCity bleiben." Noch aber ist das Transferfenster nicht geschlossen…

+++ 14.19 Uhr: Drei Spiele Sperre für Lazios André Dias +++
Das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes hat Lazio Roms Abwehrspieler André Dias wegen eines Faustschlags für drei Spiele gesperrt. Der Brasilianer hatte am Donnerstagabend AC Milans niederländischen Nationalspieler Mark van Bommel in der 63. Minute mit der Faust getroffen. Die "Rossoneri" haben das Pokal-Viertelfinalduell gegen den Klub von Miroslav Klose 3:1 gewonnen.

+++ 14.06 Uhr: Alex sagt "Ja" zu PSG +++
Paris St. Germian hat sich schon eine ganze Reihe von Absagen eingehandelt. Doch bei Alex konnten die Franzosen jetzt landen. Der Abwehrspieler vom FC Chelsea wechselt in die französische Hauptstadt. Das bestätigte PSG-Trainer Carlo Ancelotti am Freitag. Der 29-jährige Alex war 2004 vom FC Santos zu den Blues gewechselt. Von 2004 bis 2007 war er an die PSV Eindhoven ausgeliehen worden.

+++ 14.00 Uhr: Nemec geht zu Ingolstadt +++
Der slowakische Stürmer Adam Nemec verlässt den 1. FC Kaiserslautern und wechselt zum FC Ingolstadt.

+++ 13.30 Uhr: Wolfsburg ohne Madlung und Polak +++
Der VfL Wolfsburg muss am Samstag im Spiel beim FC Bayern auf die verletzten Defensivspieler Jan Polak und Alexander Madlung verzichten. Polak leidet unter einer Knöchelverletzung, Madlung plagen muskuläre Probleme. Dafür sind der zuletzt angeschlagene Winter-Zugang Vieirinha und Torjäger Mario Mandzukic nach überstandener Lungenverletzung dabei.

+++ 12.20 Uhr: Pogrebnyak nach England? +++

Nach der Verpflichtung von Vedad Ibisevic wird es beim VfB Stuttgart in der Offensive eng. Der Bosnier scheint sofort gesetzt zu sein. Für Pavel Pogrebnyak scheint die Zeit bei den Schwaben damit beendet. Stellt sich noch die frage, ob sich im Winter ein Abnehmer für den Russen findet. Die englische Zeitung "Daily Mirror" berichtete am Freitag, dass der Premier-League-Klub West Bromwich Albion Interesse zeigt. VfB-Sportdirektor Jochen Schneider bestätigte der "Bild"-Zeitung: "Wir haben eine Anfrage aus England vorliegen."

+++ 10.56 Uhr: Junuzovic auf dem Weg nach Bremen +++
Der Wechsel von Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic zu Werder Bremen rückt immer näher – und zwar schon im Winter. Der 24-jährige österreichische Nationalspieler reist nach Angaben seines Klubs Austria Wien am heutigen Freitag zu Verhandlungen nach Bremen. Die Klubs hätten bereits in der Nacht "lange und intensiv" verhandelt. "Es wäre der nächste Schritt auf der Karriereleiter", sagt Junuzovic, Austria will ihm diese Chance "nicht verbauen".

+++ 9.41 Uhr: Merkel verletzt sich im Pokal +++
Der AC Mailand holte ihn zurück, um die Personalsituation im Mittelfeld zu entspannen, jetzt fällt Alexander Merkel selbst erst einmal aus. Beim 3:1-Pokalsieg gegen Lazio Rom am Donnerstagabend musste der 19-jährige deutsche Youngster mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Eine Untersuchung soll zeitnah erfolgen, kündigte Milan-Coach Massimiliano Allegri an, der gleichzeitig lobte: "Merkel hat gut gespielt."

+++ 9.24 Uhr: Rooneys Bruder wechselt nach Orlando +++
John Rooney, der jüngere Bruder von Manchester-United-Starstürmer Wayne, hat einen neuen Verein gefunden: Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler, der sich in der Vorsaison bei den New York Red Bulls nicht hatte durchsetzen können, heuert beim drittklassigen US-Klub Orlando City an.

Transferticker vom 26.01: Bastians sofort zu Hertha – Bayerns PR-Gag
Transferticker vom 25.01: Affolter ist Bremer – Ibisevic zum VfB
Transferticker vom 24.01: Totti will zur EM – Brouwers pausiert
Transferticker vom 23.01: Wesley darf gehen – Lopez statt Tevez zu Milan?

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Source: www.kicker.de

Gabuns Traum lebt dank Mbanangoyé weiter

January 27th, 2012

Eine interessante Auseinandersetzung lieferten sich in der Gruppe C in Libreville Tunesien und Niger, die Jemaa in der letzten Minute der regulären Spielzeit für die Tunesier entschied. Haggui und Co. machten damit den entscheidenden Schritt Richtung Viertelfinale. Denn am Abend setzte sich Gabun in einem in der Schlussphase mitreißendem Spiel mit 3:2 gegen Marokko durch. Damit ist auch Gabun eine Runde weiter, für Niger und Marokko ist das Turnier mit der Vorrunde beendet.

Gabun, das Team des deutschen Trainers Gernot Rohr traf im Abendspiel auf die vom ehemaligen Coach des 1. FCK, Eric Gerets, trainierten "Atlaslöwen" aus Marokko. Die hatten im ersten Gruppenspiel gegen Tunesien den Kürzeren gezogen und benötigten gegen den Turniergastgeber dringend ein Erfolgserlebnis, um die Hoffnungen auf ein Weiterkommen beibehalten zu können. Optimistisch hatten sich beide Trainer vor der Partie gezeigt. Recht sollte zumindest im ersten Durchgang der einstige belgische Internationale behalten. Housinne Kharja, Mittelfeldspieler in Diensten des AC Florenz in Italien, behielt nach 24 recht ereignisarmen Minuten vor dem Tor die Übersicht und schob rechts unten zum 1:0 für die Nordafrikaner ein.

Nach der Pause baute Gernot Rohr dann auf die Dienste von Altstar Cousin, der auch gleich nach der Pause freistehend mit einem Innenristschuss an Marokkos Keeper Lamyaghri scheiterte. Anschließend war lange Leerlauf, ehe Aubemeyang dann eine spektakuläre Schlussphase einleitete. Der Mann vom AS St. Etienne drosch das Rund ins linke Toreck Marokkos und löste größte Euphorie auf den Rängen des Stadions in Libreville aus (75.).

Damit nicht genug! Cousin bewies seine Klasse, drehte sich in einen Schuss hinein und verwandelte mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:1 (77.). Marokko stand unter Zugzwang und bekam durch einen Handelfmeter in der 90. Minute die Chance auf den Ausgleich, den Kharja nervenstark verwandelte. Dass am Ende doch noch Gabun jubeln durfte, dafür war Mbanangoyé verantwortlich, der tief in der Nachspielzeit einen Freistoß direkt verwandelte.

Es ging munter los in Libreville. Msakni schnappte sich im Mittelfeld den Ball, umkurvte vier Gegenspieler und schob den Ball überlegt rechts unten ins Gehäuse von Niger. Der Außenseiter lag hinten, antwortete jedoch kurios. Ein hoher Ball sprang im Strafraum auf, Torwart Mathlouthi ließ sich von Maazou, der den Ball mit der Hand spielen wollte, verunsichern und Ngounou köpfte ins leere tunesische Tor. Nach knapp zehn Minuten stand es somit 1:1.

Tunesien, mit dem Hannoveraner Haggui und dem Kölner Jemal in der Startformation, agierte in der Folge gegen den Außenseiter alles andere als souverän, vieles blieb gegen den Afrika-Cup-Neuling Stückwerk. Außerdem bereitete Maazou Probleme, der zwei Riesenchancen aber ungenutzt ließ (17., 30.). Im zweiten Durchgang übernahm Tunesien das Kommando, Abdennour traf nach einer guten Stunde jedoch nur den Pfosten.

Die Zeit lief der Elf von Trainer Sami Trabelsi davon, auch der eingewechselte Mainzer Allagui konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Als alles auf ein Unentschieden hinauslief, war Jemaa zur Stelle, der zwei Gegenspieler im Strafraum umspielte und Torwart Daouda keine Chance ließ. Dass Darragis Knaller an der Querlatte landete, fiel nicht mehr ins Gewicht. Tunesien trifft im letzten Gruppenspiel am Dienstag in Franceville auf Gastgeber Gabun.

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Abdellaoues Tor reicht, 96 beendet die Misere

January 27th, 2012

Hochspannung in der Bundesliga. Ob an der Spitze oder im Tabellenkeller, es geht extrem eng zur Sache. Der FC Bayern will einen Pflichtsieg gegen Wolfsburg, Dortmund den ersten Heimsieg gegen Hoffenheim. Schalke reist nach Köln, Gladbach nach Stuttgart. Im Abstiegskampf spielen die letzten vier Teams in direkten Duellen gegeneinander. Zum Auftakt beendete Hannover am Freitagabend gegen Nürnberg mit Mühe seine Misere.

Mit großen Erwartungen startete Hannover 96 am Freitagabend in den 19. Spieltag, sollte doch die Serie von acht sieglosen Spielen (0/6/2) und zuletzt fünf Unentschieden am Stück gegen den 1. FC Nürnberg enden. Am Schluss sprang ein knapper Sieg für die Niedersachsen heraus, der in Hälfte zwei auf der Kippe stand. Zunächst diktierte die Elf von Mirko Slomka das Geschehen und setzte den Club mächtig unter Druck. Der verdiente Lohn: Das 1:0 durch den zehnten Saisontreffer von Abdellaoue. Doch auch der Gegentreffer weckte den FCN nicht auf, wenngleich 96 nicht wirklich zwingend vor dem Club-Tor wurde. In Durchgang zwei investierte das Hecking-Team dann wesentlich mehr, hatte einige Möglichkeiten zum Ausgleich, stand am Ende nach zwei Siegen in Folge ohne Gegentor aber mit leeren Händen da.

Spitzenreiter FC Bayern München möchte am Samstag die 1:3-Auftakt-Niederlage in Mönchengladbach vergessen machen. Mit dem VfL Wolfsburg kommt ein scheinbar dankbarer Gegner in die Fröttmaninger Arena. Die "Wölfe", die kurzfristig ohne die verletzten Madlung und Polak auskommen müssen, konnten noch nie ein Bundesligaspiel in München gewinnen. Das sollte auch so bleiben, sonst dürften die Münchner den Platz an der Spitze verlieren. Die Bayern müssen auf Innenverteidiger van Buyten (Fußbruch) verzichten, aber mit Ribery kehrt ein absoluter Leistungsträger nach abgesessener Sperre zurück.

Erster Verfolger des Rekordmeisters ist der amtierende Meister Borussia Dortmund. Trainer Jürgen Klopp musste die bittere Diagnose (Schambein-Stress) bei Jungstar Götze verkraften, der wohl zwei Monate fehlen wird. "Götze ist ein herausragender Spieler und er fehlt uns auch richtig, aber wir müssen auch ohne ihn funktionieren", kündigt Klopp trotzig an. Schließlich hat das beim 5:1 in Hamburg auch schon herausragend geklappt. Nun kommt Hoffenheim nach Westfalen. Kurios: Bisher endeten alle drei Bundesligaspiele der beiden Vereine in Dortmund unentschieden. Trainer Holger Stanislawski muss erstmals seinen Torjäger Ibisevic ersetzen, der sich unter der Woche Richtung Stuttgart verabschiedet hatte.

Ein Verfolger-Duell steigt im Bremer Weserstadion, wenn Bayer Leverkusen zu Gast ist. Bei den Bremern herrscht derzeit munteres Stühlerücken. Wolf (Monaco) und Wagner (Kaiserslautern) sind weg, dafür ist mit Affolter ein junger Schweizer Abwehrspieler gekommen, Junuzovic steht vor der Tür. Affolter war bitter nötig, denn neben dem schwer im Gesicht verletzten Prödl fällt auch Naldo weiter aus. Obendrein ist am Samstag Linksverteidiger Schmitz auch noch gesperrt. In Leverkusen kehrt einfach keine Ruhe ein. Gegen Mainz gewann man zwar mit 3:2, doch Trainer Robin Dutt sah sich dennoch harscher Kritik ausgesetzt. Mit einem Sieg könnte Bayer die Gastgeber in der Tabelle überflügeln.

Für Augsburg steht gegen Kaiserslautern der nächste Abstiegskrimi auf dem Programm. Vor Wochenfrist unterlag der Aufsteiger nach einer indiskutablen Vorstellung 0:1 in Freiburg. Umso wichtiger wäre ein Sieg, um die Pfälzer in der Tabelle zu überflügeln und den letzten Platz zu verlassen. Beim FCK fehlt Stürmer Kouemaha einige Wochen, dafür steht Wagner erstmals bereit. Am Mittwoch verpflichteten die Roten Teufel zudem den Ex-Bochumer Yahia, der in der Defensive helfen soll.

Ebenfalls nach unten in der Tabelle müssen sich Berlin und Hamburg orientieren. Der Einstand von Hertha-Trainer Michael Skibbe verlief enttäuschend. Beim 0:2 in Nürnberg gingen die Hauptstädter leer aus und haben nur noch ein Polster von drei Punkten auf den Relegationsrang. Gar nur zwei Punkte trennen den HSV vom ungeliebten Platz 16. Aber trotz dieser gefährlichen Situation und der ernüchternden Leistung beim 1:5 gegen Dortmund, werden Trainer Thorsten Fink und Sportdirektor Frank Arnesen nicht müde, die Mannschaft stark zu reden. Sie blicken in der Tabelle lieber nach oben und träumen sogar noch von der Europa League. Ein gefährliches Spiel.

Um 18.30 Uhr empfängt der 1. FC Köln den FC Schalke 04. Die Schalker plagen derzeit einige Personalsorgen. Neben Höwedes (Jochbeinbruch) fallen auch Jones (Sperre), Holtby (Syndesmoseverletzung), Kluge (Meniskus-OP) sowie Fährmann (Kreuzbandriss) vorerst aus, lediglich Farfan konnte am Mittwoch in den geregelten Betrieb zurückkehren. Ob er in Köln eingesetzt werden kann, steht in den Sternen. Ebenfalls fraglich ist, ob Raul spielen kann. Den Spanier plagen Wadenprobleme. Die Kölner können auf Podolski zurückgreifen, der wegen einer Erkältung zu Wochenbeginn kürzertreten musste.

Am Sonntag geht es weiter mit Abstiegskampf: Mainz erwartet Freiburg. Während die Rheinhessen unglücklich in Leverkusen unterlagen, schöpfen die Breisgauer nach dem Debüt-Sieg des neuen Trainers Christian Streich gegen Augsburg neue Hoffnung. Mit einem Erfolg bei den 05ern würde der Sportclub die Abstiegsränge sogar verlassen. Allerdings fehlt Flum gelbgesperrt, der im defensiven Mittelfeld gesetzt ist.

Borussia Mönchengladbach ist die Überraschungsmannschaft der Bundesliga. Doch jetzt müssen die Rheinländer zu ihrem Angstgegner. Gegen den VfB Stuttgart gelang den Fohlen in den letzten 27 Bundesligaspielen nur ein einziger Sieg, mit 2:0 im Heimspiel am 30.4.2005. Doch so wie sich die Elf von Trainer Lucien Favre bei dem Sieg über München präsentierte, hat sie das Potenzial, diese erschreckende Bilanz vielleicht aufzupolieren. Wackelkandidat ist Innenverteidiger Brouwers (Rückenprobleme), Dante VfB-Trainer Bruno Labbadia bekam nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge seinen Wunschstürmer. Die Schwaben holten Ibisevic für viel Geld aus Hoffenheim. Er soll der Offensive neue Durchschlagskraft verleihen. Zuletzt präsentierten sich die VfB-Angreifer durchwegs harmlos, egal ob Cacau, Schieber oder Progebnyak in der Sturmspitze agierten.

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Raul muss passen

January 27th, 2012

Schalke 04 hat vor der Partie gegen den 1. FC Köln erhebliche personelle Probleme. Neben Kapitän Benedikt Höwedes (Jochbeinbruch), Alexander Baumjohann (muskuläre Probleme), Lewis Holtby (Syndesmose) und dem gesperrten Jermaine Jones muss wohl auch Raul passen. Dafür tastet sich nach einer langwierigen Sprunggelenksverletzung Levan Kenia langsam wieder heran.

Raul, der an einer Wadenverhärtung laboriert, nahm nicht am Abschlusstraining der Königsblauen am Freitag teil. Als Alternative für den 34-Jährigen kommt sein Landsmann Jose Manuel Jurado infrage. "Die Qualität der verletzten Spieler wird uns fehlen, das ist klar", so Joel Matip. "Aber wir werden das kompensieren, da bin ich zuversichtlich." Zudem hat Coach Huub Stevens angedeutet, dass er auch auf Jefferson Farfan noch verzichten wird. Farfan ist diese Woche erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Levan Kenia wird vorerst ebenfalls noch nicht auf dem Platz stehen. Nach einer langwierigen Sprunggelenksverletzung hat der Georgier wieder am Training teilgenommen, auch wenn er noch gesondertes Programm absolvierte.

"Es war ein sehr schönes Gefühl, endlich wieder dabei zu sein. Ich hoffe natürlich, dass ich bald wieder voll einsteigen und auch spielen kann", freute er sich über seine Fortschritte.

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Dänemark bremst Spanien – Serbien siegt im Tollhaus

January 27th, 2012

Wie schon 2011 bei der Weltmeisterschaft trafen sich Dänemark und Spanien auch bei der diesjährigen Europameisterschaft im Semifinale. Spanien trat als einzig bislang ungeschlagenes Team an und zog am Ende dennoch mit einer knappen 24:25-Niederlage den Kürzeren. Dänemarks nächste Steigerung nach mäßigem Turnierbeginn gipfelte hingegen im erneuten Einzug in ein großes Endspiel. Gegner dort ist dann entweder Gastgeber Serbien oder Kroatien.

War es im ersten Spiel des Tages zwischen Dänen und Spaniern noch verhältnismäßig ruhig geblieben auf den Rängen der Arena in Belgrad, stieg der Lärmpegel bei der folgenden Paarung zwischen den serbischen Gastgebern und dem Erzrivalen aus Kroatien merklich an. Schon bei der Hymne der Gäste hagelte es von den Rängen zur Einstimmung ein Pfeifkonzert und auch die ersten erfolgreichen Aktionen des serbischen Teams rissen Spieler wie Fans gleichermaßen zu emotionalen Gesten hin.

Erstaunlich gelassen blieben die kroatischen Akteure angesichts dieses Hexenkessels. Während die Serben ihre Angriffe fast schon bedächtig auszuspielen versuchten, drückten die Kroaten auf das Tempo und schlossen meist schnell und erfolgreich ab. Lange Zeit blieb das Spiel so ausgeglichen. Gegen Ende der ersten Hälfte drohten die Kroaten erste Angriffsmängel der Serben auszunutzen und zogen auf 11:9 davon. Die Serben fingen sich jedoch nach einer Auszeit wieder und es ging mit einem knappen 14:13-Vorsprung für die Gäste in die Pause.

Nach der Pause änderte sich dieses Bild. Stanic im Tor der Serben steigerte sich und entwickelte sich immer mehr zum Schrecken der kroatischen Angreifer, während sich seine Vorderleute weiterhin kaum eine Unkonzentriertheit erlaubten. Mitte der zweiten Hälfte stand es so 21:17 für die Heimauswahl, die Halle tobte nun. Und so sollte es bis zum Schlusspfiff bleiben.

Angeführt von Kiels Rückraum-Riesen Momir Ilic, der in der entscheidenden Phase der Partie nerven bewies und auch das vorentscheidende 25:20 verantwortete, ließen sich die Serben die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Kroatien konnte den Rückstand nicht mehr wenden und musste sich am Ende mit 26:22 geschlagen geben. Serbien zog unter unbeschreiblichem Jubel ins Endspiel ein und steht nun vor der historischen Chance, sich im eigenen Land den EM-Titel sichern zu können.

Knapp dreieinhalb Minuten dauerte es in der Neuauflage des letztjährigen WM-Halbfinals zwischen Vizeweltmeister Dänemark und dem WM-Dritten aus Spanien, ehe Lindberg die Skandinavier mit dem ersten Treffer des Abends in Front brachte. Doch mit dem prompten Ausgleich durch Aguinagalde war die Marschrichtung für weite Strecken des ersten Durchgangs vorgegeben. Spanien, das sich als einzig bislang ungeschlagenes Turnierteam überzeugend unter die letzten vier Mannschaften eingereiht hatte, führte fortan und warf sich zeitweise gar mit drei Treffern in Front.

Dänemarks Trainer Ulrik Wilbek, der sich vor dem Match in Understatement übte und den Iberern demütig wie listig die Favoritenrolle zugeschanzt hatte, wurde dann Zeuge des Aufbäumens seiner Spieler. Besonders Youngster Lauge-Schmidt trat nun in den Vordergrund, sorgte mit Treffern zum 7:8 und zum 8:9 für den Anschluss an den Gegner. Hansen war es dann, der nach über sieben torlosen Minuten kurz vor der Pause das 10:10 erzielte. Dänemark hatte nun Oberwasser und ging mit 12:10 in die Spielunterbrechung.

Nach dem Seitenwechsel überragte dann zunächst Lauge-Schmidt, der maßgeblich an der schnellen 16:12-Führung für seine Farben verantwortlich war. Der 20-jährige traf dreimal in Serie, dann zog Spaniens Coach Valero Rivera mit einer Auszeit die Notbremse. Seine Mannschaft fing sich wieder, lief aber nun dem Vorsprung der Dänen trotz größtem Aufwands vergebens hinterher. Immer wenn die Spanier einmal bis auf ein Tor herangekommen waren, setzten die Dänen einen Gegenstoß und zogen wieder ein Stück weit davon. Erst gegen Ende der Partie war dann auch dieser Bann gebrochen. Raul Entrerrios schoss wuchtig an Dänemarks Keeper Landin Jacobsen, ab nächster Saison zwischen den Pfosten der Rhein-Neckar-Löwen, vorbei zum 23:23 ein.

Es wurde doch noch einmal dramatisch. Hansen legte nochmal vor, Tomas gelang der Ausgleich. Als Hansen dann nach 59:09 Minuten das 25:24 gelang, mühten sich die Spanier, verlangten der dänischen Abwehr noch einmal alles ab, konnten aber am Endstand und der Niederlage nichts mehr ändern. Erneut behielt Dänemark in einem großen Turnier die Oberhand gegenüber den Iberern und stand somit als erster Finalteilnehmer fest.

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Brandy schenkt Fortuna ein

January 27th, 2012

Am nächsten Wochenende geht es auch in der 2. Bundesliga los, die Teams feilen noch an der Form für den Auftakt. Der abstiegsbedrohte Karlsruher SC siegte dabei gegen den FC Nöttingen aus der Oberliga Baden-Württemberg. Die SpVgg Greuther Fürth, die den Sprung in die Bundesliga fest im Blick hat, konnte zumindest mit einem Team aus der österreichischen Eliteklasse mitthalten und am Ende sogar gewinnen. Paderborn gewann mit 1:0 über den Aufstiegskonkurrenten aus Düsseldorf.

Einen gelungenen Abschlusstest konnte der SC Paderborn für sich verbuchen. gegen den Zweitliga-Tabellenführer aus Düsseldorf behauptete sich das Überraschungsteam im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion mit 1:0. In einem wechselhaften und ausgeglichenem Spiel war in der 71. Minute Brandy der Matchwinner, als er einen Freistoß per Kopf in die Maschen beförderte.

Kurzfristig hatte der KSC sich für einen Test gegen Nöttingen entschieden, um auch dem ein oder anderen Spieler aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Zudem sollte sich das neue Innenverteidiger-Duo Soumaré/Rada weiter einspielen. Eine Halbzeit standen die beiden Abwehrakteure dann auch dem Platz und ließen gegen den Oberligisten nichts zu. Vielmehr führte der KSC vor rund 350 Zuschauern durch Tore von Ngwat-Mahop und Zoller mit 2:0. In Durchgang zwei ließ der Zweitligist etwas nach und ermöglichte Nöttingen noch den Anschlusstreffer. Die Elf von Jörn Andersen ist am 5. Februar zu Hause gegen Erzgebirge Aue gefordert, hat zuvor aber noch Freundschaftsspiele beim 1. FC Nürnberg (Montag) und in Darnstadt (Dienstag) vor der Brust.

Auch Fürth geht mit einem Erfolgserlebnis in die nächste Woche. Die SpVgg, die am kommenden Freitag in Dresden beginnt, setzte sich im Trainingslager in Belek gegen den österreichischen Meister Sturm Graz mit 1:0 durch. Das Tor des Tages gelang Geis per Freistoß in der letzten Minute.

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Rückschlag: Lange Pause für Sarholz

January 27th, 2012

Einer guten Nachricht folgte bei Turbine Potsdam gleich wieder eine schlechte: Zunächst konnte der Meister die Verpflichtung der US-Amerikanerin Alex Singer bekanntgeben. Während die Abwehrspielerin Bernd Schröder künftig zur Verfügung steht, muss der Trainer erneut auf Torfrau Anna Felicitas Sarholz verzichten. Die 19-Jährige wird Potsdam wieder länger fehlen.

Singer wechselt vom schwedischen Erstliga-Absteiger Dalsjöfors GoIF nach Potsdam. "Wir warten lediglich noch auf die Freigabe durch den schwedischen Verband an den DFB", meinte Geschäftsführer Mathias Morack.

Die 24-Jährige hat bereits seit einigen Tagen mit den Brandenburgerinnen trainiert und Schröder überzeugt. "Wir haben nach einer relativ erfahrenen Spielerin im defensiven Bereich gesucht, die uns kurzfristig weiterhelfen kann. Die Verpflichtung von Alex Singer ist eine Vorsichtsmaßnahme, um reagieren zu können, wenn uns erneut Spielerinnen im Abwehrbereich ausfallen", meinte der Turbine-Coach.

Zunächst fällt aber Sarholz aus und deshalb muss sich Schröder "erneut auf dem nationalen und internationalen Markt umschauen, um kurzfristig noch eine Torhüterin zu verpflichten, die auch in der Champions League spielen kann". Sarholz konnte in dieser Saison aufgrund eines Kahnbeinbruchs noch kein Spiel bestreiten.

Nun hat sich die erst Anfang Januar genesene 19-Jährige erneut einen Bruch des Kahnbeins in der linken Hand zugezogen. "Dass derselbe Knochen nun wieder gebrochen ist, ist bitter", meinte Sarholz, die in der Hinrunde von Alyssa Näher (7 Spiele) und Ann-Katrin Berger (4) vertreten wurde.

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